Rosaflamingos am Klingnauer Stausee

Rosaflamingos am Klingnauer Stausee

Seltenes Ereignis Anfang September: Ein Trupp von 20 Rosaflamingos verflog sich an den Klingnauer Stausee. Wahrscheinlich hatten die unerfahrenen Jungvögel die Orientierung verloren und suchten sich nun in der Nordschweiz einen Rastplatz. Am Stausee scheint es ihnen offensichtlich zu gefallen, jedenfalls sind sie seit gut einer Woche vor Ort und finden offenbar genug Nahrung. Die bei uns extrem seltenen Vögel konnten in aller Ruhe beobachtet werden und lockten viele Leute an. „Die sind ja gar nicht rosa!“, war ein häufiger Kommentar. Tatsächlich färben sich die Vögel erst mit zunehmendem Alter um; wenn sie die Flügel öffneten, konnte man aber bei einigen Exemplaren die Rosafärbung bereits deutlich sehen.

Update vom 19. November: Gestern wurden die Flamingos zum letzten Mal auf dem Stausee beobachtet. Sie waren wieder als Gruppe zusammengerückt und müssen dann in der Nacht abgeflogen sein.

Vielfalt im Sommer

Vielfalt im Sommer

Der Sommer hat Einzug gehalten und die Aktivität vieler Tiere hat ihren jahreszeitlichen Höhepunkt erreicht. In der Bildergalerie zeige ich eine Auswahl aus den vielen tollen Begegnungen, welche ich in der Region Aargau mit der Kamera festhalten konnte.

Frühsommerliche Impressionen

Frühsommerliche Impressionen

In unserer Region war der Frühling dieses Jahr deutlich zu nass und zu wenig sonnig, dementsprechend verhalten waren auch die Temperaturen. Dennoch gab es immer wieder mal ein paar schöne Erlebnisse in der Natur. In diesem Beitrag zeige ich ein Sammelsurium aus verschiedenen Fototouren im Aargauer Reusstal und am Klingnauer Stausee.

Uhuweibchen mit Jungvogel

Uhuweibchen mit Jungvogel

Ende Mai ging für mich ein langgehegter Wunsch in Erfüllung: Endlich konnte ich ein Uhuweibchen mit Jungvogel in freier Wildbahn beobachten und fotografieren. Wobei das Fotografieren eine Herausforderung für sich war: Zum einen war die Distanz zu den Vögeln relativ gross, zum andern – und das war das weitaus grössere Problem – sorgte die warme Luft, die an den besonnten Felswänden aufstieg, für Thermikschlieren, die sich deutlich als wabernde Unschärfe in den Fotos abzeichnete. In Natura und in bewegten Bildern fällt dieser Effekt viel weniger störend auf, weshalb ich mich hauptsächlich aufs Filmen beschränkte.

Fotoreise in Spanien – Impressionen

Fotoreise in Spanien – Impressionen

Nebst Pardelluchs und Zwergtrappe konnten wir auf unserer Reise in La Mancha und Extremadura in  Spanien noch viele weitere Tiere beobachten – hauptsächlich Vögel. Obwohl sich das Wetter grösstenteils nicht von seiner besten Seite zeigte, war die fotografische Ausbeute dennoch sehr zufriedenstellend. In der Galerie zeige ich einige Highlights.

Balzende Zwergtrappen (Spanien)

Balzende Zwergtrappen (Spanien)

Zwergtrappen sind etwa hühnergrosse Vögel, welche offenes, steppenartiges Gras- oder Kulturland mit viel Vegetation bewohnen. Durch intensive Landwirtschaft wurden die Zwergtrappen in Mitteleuropa ausgerottet; in Spanien und im östlichen Europa sind noch einige kleinere Bestände erhalten geblieben.
Aus dem Tarnzelt konnten wir das Schauspiel der Balz aus naher Distanz beobachten: Das Männchen plustert sich auf, trippelt mit den Füssen, wirft den Kopf in den Nacken und stösst seinen etwas merkwürdig klingenden Ruf aus. Auf dem Höhepunkt der Balz springt es mit ausgebreiteten Schwingen flatternd in die Luft (s. Video).
Die Vögel können gut fliegen. Wenn ein anderes Männchen in die Nähe kommt, wir dieses verjagt. Oft fliegen die Männchen dann ein paar Runden und kehren anschliessend wieder zu ihrem Balzplatz zurück. Leider waren aus meiner Position die kleineren und schlicht gefärbten Weibchen nicht in fotonaher Distanz.