Faszination Irland

Faszination Irland

Während einer zehntägigen – und damit leider viel zu kurzen – Herbstreise durch den Westen Irlands wurde mir klar, warum viele Leute so richtig vernarrt sind in diesen Flecken Erde: Die eindrücklichen Landschaften und die durch das abwechslungsreiche Wettergeschehen verursachten Lichtstimmungen sind auf jeden Fall sehenswert und teilweise geradezu spektakulär. Und die Herzlichkeit der Bevölkerung trägt das I(h)re dazu bei, die grüne Insel wieder einmal besuchen zu wollen…
Weitere Bilder finden sich in den Galerien zu den aktuellen Fotokalendern „Faszination Irland“.
Die Fotokalender 2020 sind ab sofort erhältlich!

Die Fotokalender 2020 sind ab sofort erhältlich!

Wie erwartet bringt der Herbst wieder einen neuen triviart-Fotokalender. Aber diesmal ist alles anders…
Es gibt nämlich nicht nur einen Kalender, sondern sage und schreibe drei verschiedene Fotokalender fürs Jahr 2020!
Der „normale“ Fotokalender 2020 Faszination Irland im Format A3 enthält dreizehn spektakuläre Landschaftsaufnahmen aus dem Westen Irlands.
Die Weite und Dramatik der Landschaften Irlands kommen aber im Panoramaformat wesentlich besser zur Geltung, weshalb ich dieses Jahr zusätzlich einen Panoramakalender im Format 35×60 cm mit teilweise anderen Motiven aus Irland anbiete.

Für Tierfreunde – speziell Vogelliebhaber – steht zudem der Fotokalender Vogelschau im Format A3 mit beeindruckenden Nahaufnahmen von einheimischen Vögeln zur Auswahl.

Alle Kalender sind mit Spiralbindung und transparentem Schutzblatt ausgestattet und als hochwertiger Digitaldruck auf festes, seidenmattes Papier gedruckt.
Die Kalender im A3-Format sind auch dieses Jahr ohne Preisanpassung zum unveränderten Hammerpreis von nur CHF 39.90 (plus Porto+Versand) erhältlich!
Den spektakulären Panoramakalender im Format 35×60 cm erhalten Sie zum Superpreis von nur CHF 69.90 (plus Porto+Versand).

Fotokalender „Faszination Irland“ im Format A3. Für eine grössere Vorschau aller Fotos bitte aufs Bild klicken.


Klicken Sie hier um den Kalender in der Panoramaversion als Vorschau anzusehen.


 

Fotokalender „Vogelschau“ im Format A3. Für eine grössere Vorschau aller Fotos bitte aufs Bild klicken.


Bestellen können Sie die triviART Fotokalender 2020 hier bequem online.


 

Partielle Mondfinsternis vom 16. auf den 17. Juli 2019

Partielle Mondfinsternis vom 16. auf den 17. Juli 2019

Zwar ist eine partielle Mondfinsternis nicht derart beeindruckend wie eine totale, weil die manchmal doch beachtlich rote Färbung des Mondes (siehe hier) fehlt, dennoch können auch bei diesem Himmelsereignis durchaus reizvolle Bilder entstehen. Um die Fotos ein bisschen aufzupeppen, habe ich mir überlegt, dass es toll wäre, den Drachen auf der Landvogtei vom Schloss Lenzburg als Vordergrund vor der Mondkugel aufnehmen zu können. Dies nicht zuletzt, weil ja bezüglich Mondfinsternis und Drachen diverse mythologische Geschichten bekannt sind: Die alten Chinesen zum Beispiel glaubten offenbar, dass bei einer Mondfinsternis ein Drache den Mond verschlinge und ihn nach kurzer Zeit (wohl wegen Unbekömmlichkeit…) wieder ausspucke.
Nach ein wenig Kartenstudium und einigen Berechnungen habe ich gemerkt, dass mein Vorhaben an diesem Datum möglich sein sollte – vorausgesetzt, man wäre zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Den Standort für den Mondaufgang mit noch kaum wahrnehmbarer Verfinsterung hatte ich sorgfältig bestimmt und mich frühzeitig positioniert. Für die Fotos mit dem Drachen bei fast maximaler Verfinsterung eilte ich dann aber mit Fotorucksack, Teleobjektiv und Stativ auf den Strassen Lenzburgs zwischen den Häusern hin und her und versuchte abzuschätzen, wann der Mond an der perfekten Stelle stehen würde ohne von Gebäuden oder Bäumen verdeckt zu sein. Hier ging es tatsächlich um Sekunden und Zentimeter, es ist kaum zu glauben, wie schnell sich der Mond (resp. die Erde) bewegt. Durch ein 650 mm Teleobjektiv gesehen erscheint dieser Effekt noch wesentlich verstärkt. Zum Glück durfte ich dann netterweise in einen Garten eintreten um das meinen Vorstellungen am besten entsprechende Bild dieser Nacht schiessen zu können (letztes Foto / Aufmacherbild).

Einheimische Greifvögel

Einheimische Greifvögel

Aktuell kann man vielerorts im Mittelland die majestätischen Rotmilane ihre Kreise am Himmel ziehen sehen. Mit einer Spannweite von bis zu 180 cm und knapp 1.4 kg Gewicht (Weibchen) ist der Rotmilan nach Bartgeier und Steinadler der drittgrösste einheimische Vogel. In den letzten Jahren hat er sich stark vermehrt, gilt aber immer noch als gefährdet. Ab und zu tauchte auch ein Schwarzmilan auf, normalerweise lebt diese etwas kleinere Art lieber in der Nähe von Gewässern, wo sie sich von toten Fischen oder anderem Aas ernährt. Neben diesen grossartigen Seglern konnte ich auch Mäusebussarde und Turmfalken beobachten und fotografisch festhalten, wie die Bildergalerie zeigt.

Leuchtende Nachtwolken

Leuchtende Nachtwolken

Am 17. Juni 2019 konnte kurz vor 23 Uhr ein sehr schönes Display leuchtender Nachtwolken von der Nordschweiz aus (Kanton Aargau, Richtung Norden) gesehen werden. Dies ist sehr ungewöhnlich, da dieses Phänomen normalerweise nur viel weiter im Norden beobachtet werden kann, resp. in unseren Breitengraden nur schwach und sehr tief über dem Horizont zu sehen ist. Leuchtende Nachtwolken, auch kurz NLC genannt (von engl. noctilucent clouds), bestehen aus Eiskristallen, die sich in sehr grosser Höhe befinden. Gewöhnliche Wolken erreichen in der Regel eine Maximalhöhe von etwa 13 km (Troposhpäre), leuchtende Nachtwolken befinden sich dagegen oberhalb der Mesosphäre in mindestens 80 km Höhe. Typischerweise bestehen sie aus feinen faserigen Strukturen, welche sich relativ rasch bewegen (gut zu sehen im Zeitrafferfilm unten).
Die Entstehung der NLC ist noch nicht vollständig geklärt, wohl aber, weshalb sie nachts leuchten: Sie werden sichtbar, wenn die Sonne zwischen 6° und 16° unter dem Horizont steht – der Himmel ist dann schon dunkel, aufgrund der grossen Höhe reflektieren die Wolken aber immer noch das Sonnenlicht.

Eisvögel

Eisvögel

Mit der leisen Hoffnung, dass die jungen Eisvögel bereits flügge sind, fuhr ich wieder einmal nach La Sauge am Neuenburgersee. Zwar erfüllte sich mein Wunsch nicht, zu sehen gab es dennoch einiges – allerdings brauchte es diesmal schon sehr viel Geduld. Zwischendurch sass ich gute Dreiviertelstunden im Hide ohne auch nur ein Federchen eines Eisvogels zu Gesicht zu bekommen. Dann schoss plötzlich so ein blau-oranger Pfeil heran und verlangte blitzschnelle Reaktion und volle Aufmerksamkeit. Anschliessend folgte wieder eine lange Pause ohne irgendwelche Aktivitäten. Als die meisten anderen Fotografen bereits das Feld geräumt hatten, gabs dann nochmal richtig Action. Es ist einfach unglaublich, welche Leistung diese kleinen Vögel hinlegen beim Tauchen, Beute fangen und wieder Auftauchen aus dem Wasser!
Übrigens kann man an der Art, wie ein Eisvogel den erbeuteten Fisch im Schnabel hält, erkennen, ob er ihn für sich selbst oder als Futter für die Jungen gefangen hat: Zeigt der Kopf des Fisches in Richtung Schlund, dient er der Selbstverpflegung, umgekehrt gehalten als Futter für die Jungvögel. Die Erklärung dazu: Der Fisch muss kopfvoran geschluckt werden, damit Schuppen und Flossen nicht im Schlund stecken bleiben.
In der Galerie zeige ich einige Aufnahmen der Ausbeute von gut 4 Stunden ansitzen.