Goldhähnchen

Goldhähnchen

Goldhähnchen sind mit einer Grösse von rund 8,5 cm und einem Gewicht von etwa 6 Gramm unsere kleinsten einheimischen Vögel. Die quirligen Winzlinge sind zwar nicht selten, da sie aber ständig in Bewegung sind und sich zudem gerne in den oberen Baumregionen oder im Dickicht aufhalten, sind sie nicht so einfach zu fotografieren. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der sehr aktiven Lebensweise müssen sie während der Wachzeit ständig fressen, um überleben zu können. Ihre Nahrung besteht vorwiegend aus Insekten und Spinnen, im Winter zur Not auch aus Sämereien. Bei uns kommen Sommer- und Wintergoldhähnchen vor, die sich hauptsächlich durch den bei den Wintergoldhähnchen fehlenden weissen Überaugenstrich unterscheiden. Der namengebende goldene Scheitelstrich kann bei Erregung wie ein Hahnenkamm aufgestellt werden.

Streifzüge

Streifzüge

Auf meinen Fotostreifzügen bin ich nicht immer erfolgreich, was die Ausbeute an besonderen oder einfach schönen Bildern betrifft. Es ist auch mit einer zeitgemässen Fotoausrüstung nicht ganz so einfach, DAS spektakuläre Bild zu schiessen. Dies trifft insbesondere für die Wildlife-Tierfotografie zu. Man kann zwar abschätzen, wo und wann welche Tiere zu sehen sein könnten, fernsteuern oder gar herbeizaubern kann man sie aber (glücklicherweise) nicht, und oft kommt dann doch alles ganz anders als gedacht… Umso befriedigender ist es, wenn man schliesslich doch mit dem einen oder anderen tollen Bild nach Hause kommt.

Die Bildergalerie zeigt eine Auswahl von Fotos aus verschiedenen Streifzügen.

Auf Fototour im  Zoo Zürich

Auf Fototour im Zoo Zürich

Tierfotografie im Zoo oder Tierpark ist zwar erheblich einfacher als in freier Natur, da die Tiere wesentlich weniger scheu sind und man davon ausgehen kann, dass man sie auch tatsächlich antrifft. Trotzdem kommt es auch hier drauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und den speziellen Moment abzuwarten, der aus einem einfachen Schnappschuss ein besonderes Bild macht. Und wie in freier Wildbahn gelingt dies auch im Zoo längst nicht immer…

Mein erster Pirol

Mein erster Pirol

Zum ersten Mal überhaupt konnte ich einen der schönsten einheimischen Vögel sehen und auch gleich noch fotografieren: den Pirol. Der etwa amselgrosse, leuchtend gelb gefärbte Vogel ist sehr scheu und hält sich meistens gut versteckt in hohen Bäumen auf, so dass er trotz seiner auffälligen Färbung kaum zu sehen ist. Schon eher kann man seinen auffälligen und lauten Gesang hören. Ich hatte das grosse Glück, gleich drei Pirole zu sehen – zwei Männchen und das etwas blasser und unauffälliger gefärbte Weibchen – dieses konnte ich aber leider nicht fotografieren.

Es gibt viel zu sehen – man muss nur raus!

Es gibt viel zu sehen – man muss nur raus!

Wer mit offenen Augen und ein wenig Geduld durch die Natur streift, kann so manches entdecken, was auf den ersten flüchtigen Blick verborgen bleibt. Es muss ja nicht immer ein seltenes Tier oder eine spezielle Begegnung sein. Viel zu oft können oder wollen wir das Besondere im Gewöhnlichen nicht wahrnehmen und bringen uns dadurch selber um das Erleben und Geniessen kleiner Glücksmomente.

Für Frühaufsteher

Für Frühaufsteher

Wer noch vor Sonnenaufgang am Beobachtungsort sein will, muss aktuell bereits zeitig aus den Federn. Aber es lohnt sich! Zwar ist längst nicht jeder Ausflug so spektakulär wie heute: Gleich vier Beobachtungs-Premieren konnte ich an diesem Morgen fotografisch festhalten: Baumfalke, Löffler, Zwergdommel und Baummarder. Ersterer stand schon lange auf meiner Wunschliste, aber erst heute konnte ich den hübschen Kleinfalken mit einer Vorliebe für Libellen beobachten.
Hierzulande einen Löffler zu sehen ist schon beinahe eine kleine Sensation. Er hat sich wohl auf dem Zug nach Norden einen Zwischenhalt im Reusstal gegönnt. Auch die Zwergdommel hätte ich nicht zu sehen erwartet. Der scheue und seltene Vogel kam völlig unerwartet während dem Baumfalken-Shooting aus dem Schilf – leider war er sehr weit entfernt.
Nicht ganz so selten – obwohl man ihn kaum je zu Gesicht bekommt – ist der Baummarder, der plötzlich vor mir auf dem Weg stand. Umso überraschender ist es, wenn man ihm am frühen Morgen nur wenige Meter entfernt gegenübersteht. Vom häufig anzutreffenden Steinmarder unterscheidet er sich vor allem durch den meist gelblichen Kehlfleck, den schwarzen Nasenspiegel (beim Steinmarder rosa) und die deutlich grösseren Ohren. Das Tier ist zudem langbeiniger und das früher als Pelz heissbegehrte Fell ist von kräftig dunkelbrauner Farbe, im Gegensatz zum graubraunen Haarkleid des Steinmarders.