Glühwürmchen und andere Insekten

Glühwürmchen und andere Insekten

Die Welt der Insekten ist unglaublich vielfältig und bietet wunderschöne Fotomotive, die aber für den Fotografen oftmals eine richtige Herausforderung darstellen. Nicht nur, dass sie in der Regel recht klein sind, häufig sind sie auch noch richtig schnell und zeigen sich nicht gern. Glühwürmchen gehören zwar nicht zu den schnellen Vertretern der Insekten, in der Dunkelheit zu fotografieren ist aber eine Challenge für sich. Zudem sollte man Glühwürmchen möglichst nicht oder nur kurz und nur mit schwachem Licht anleuchten, da sie sich sonst gestört fühlen und das Leuchten abbrechen. Dieses ist aber überlebenswichtig für die Art, da die Partner nur über das Leuchten zueinander finden. Erwachsene Glühwürmchen leben maximal 3 Wochen, in dieser Zeit müssen sie für Nachwuchs sorgen. Die zunehmende Lichtverschmutzung (dazu gehören auch die weit verbreiteten Deko-Solarlampen, welche unsinnigerweise die ganze Nacht den Garten beleuchten), erschweren die Kommunikation und Fortpflanzung der Glühwürmchen enorm.
In unserem Wildgarten, der zur Zeit in voller Blüte steht, findet man nebst vielen verschiedenen kleinen Wildbienenarten die beeindruckende Blaue Holzbiene und eine Vielzahl verschiedenster anderer Insekten. Eher selten zu beobachten ist der Russische Bär – ein prachtvoller Schmetterling, der mit geöffneten Flügeln für eine farbige Überraschung sorgt. Auch der Weiden-Glasflügler ist nicht leicht zu beobachten. Er ist zwar eigentlich nicht selten, aber aufgrund seiner geringen Grösse (Spannweite ca. 2 cm) ist der prächtige Winzling schwer zu finden. Seine Besonderheit sind die durchscheinenden Flügel (daher sein Name), welche für einen Schmetterling eher untypisch sind.

Kurzes Video über zwei weibliche Grosse Glühwürmchen (Lampyris noctiluca)

Rallenreiher und Nachtreiher am Flachsee

Rallenreiher und Nachtreiher am Flachsee

Knapp einen Monat lang konnte man in der Region Flachsee im Reusstal zwischen Juni und Juli mit etwas Glück den bei uns seltenen Rallenreiher beobachten. Die kleinen Reiher sind recht unscheinbar in braunorangen Pastelltönen gefärbt und deshalb nicht leicht zu entdecken. Nur im Flug zeigt sich die weisse Flügelfarbe in starkem Kontrast zum Körpergefieder. Die Schnabelspitze ist schwarz gefärbt. Beim Putzen oder bei Erregung kann der Reiher seine langen Kopffedern aufplustern. Wie die meisten unserer Reiher ernährt er sich hauptsächlich von Fischen und Amphibien. Als besonderen Leckerbissen konnte ich den Rallenreiher zusammen mit einem Nachtreiher beobachten und fotografieren. Der Grössenunterschied zum ebenfalls nicht sehr grossen Nachtreiher ist dabei gut zu erkennen.
Weitere bei uns anzutreffende Reiherarten finden sich im Reiher-Special.

Frühlingserwachen

Frühlingserwachen

Mit den wärmeren Temperaturen ist auch der Vogelzug wieder in die Gänge gekommen und hat mir das eine oder andere Highlight beschert. Dazu gehören zweifellos die beiden Blaukehlchen, welche ich am Klingnauer Stausee angetroffen habe. Die Galerie zeigt aber auch einige Nicht-Vögel – so habe ich mich besonders über das Moos sammelnde Eichhörnchen gefreut, da ich seit längerer Zeit überhaupt keine Eichhörnchen mehr gesehen habe.

Im Vogelparadies Indiens

Im Vogelparadies Indiens

Zwischen Januar und Februar verbrachte ich gut zwei Wochen an der Südwestküste Indiens, genauer in Goa, einem der vogelreichsten Bundesstaaten Indiens. Neben vielen Begegnungen mit seltenen und farbenfrohen Vögeln und einigen Säugetieren konnte ich auch in die unvergleichliche Lebensweise und Kultur Indiens eintauchen – und natürlich das hervorragende Essen geniessen.
Mit rund 450 Vogelarten gibt es da schon Einiges zu sehen – das Fotografieren ist aber auch nicht leichter als in der Schweiz… 😉
Die Galerie zeigt eine kleine Auswahl aus den besten Fotos von dieser eindrücklichen Reise.

Junge Schleiereulen betteln die ganze Nacht in einer Hotelanlage in Arpora, Indien.

Outtakes & Fun (2025)

Outtakes & Fun (2025)

Es klappt längst nicht immer wie gewünscht. Manchmal wartet man eine kleine Ewigkeit – und dann verkriecht sich das nur teilweise sichtbare Objekt der Begierde auf Nimmerwiedersehen in der Vegetation. Oder dieselbe lässt blitzschnell und unverhofft Blätter, Zweige oder gar ganze Baumstämme spriessen – selbstverständlich ausgerechnet direkt vor dem anvisierten Motiv. Noch häufiger geschieht es, dass ich als Fotograf einfach zu langsam bin oder das Verhalten der Protagonisten falsch einschätze…
Die Galerie zeigt eine Auswahl an verpatzten Aufnahmen – und auch ein paar einfach lustige Fotos. Viel Spass beim Durchsehen!

Jahresrückblick 2025 – Fotogalerie

Jahresrückblick 2025 – Fotogalerie

Viele tolle Motive durfte ich dieses Jahr fotografieren – wie üblich waren es meistens Vögel, aufgenommen in der Nordschweiz. Mir geht es nicht darum, möglichst viele Raritäten einzufangen, einen „gewöhnlichen“ Vogel als ansprechendes Bild zu präsentieren, freut mich ebenso wie ein gelungenes Foto von einem Säbelschnäbler oder Rosaflamingo auf einheimischen Gewässern.
Die recht umfangreiche Galerie zeigt eine Auswahl an meinen Lieblingsfotos aus dem Jahr 2025.