Stausee Klingnau im tiefsten Winter

Stausee Klingnau im tiefsten Winter

Unerwartet viel Schnee fiel Mitte Januar in kürzester Zeit bis in die tiefsten Lagen in der Nordschweiz, und mit Temperaturen um minus 8 Grad wurde es ungewöhnlich kalt. Eine Fotoexkursion zum Klingnauer Stausee zeigte, wie sehr sich die Landschaft verändert hatte: Das dicht stehende Schilf wurde durch die Schneemassen zu Boden gedrückt und bot so vielen Vogelarten nur noch wenig Schutz. An vielen Stellen war die Seeoberfläche bereits mit Eis bedeckt, was den Wasservögeln die Nahrungssuche verunmöglichte.
Der Himmel zeigte sich bedeckt, aber durch den Schnee war genügend Licht vorhanden und die fehlende Sonne verhinderte zu harte Kontraste: Ideales Fotowetter, von der Kälte einmal abgesehen. Während dem vierstündigen Aufenthalt gab es denn auch einige Highlights: Zum ersten Mal konnte ich Bartmeisen fotografieren, im Schnee kniend sogar aus kurzer Distanz (rund drei Meter Entfernung). Eisvögel zeigten sich vor der Schneekulisse besonders farbenfroh, zwei Rohrdommeln suchten Schutz in den verbliebenen Schilfresten und plötzlich erschien ein hungriger Fuchs, der sich vorsichtig einen Weg über die noch dünne Eisschicht des Sees suchte. Eine weitere Erstsichtung für mich war eine weibliche Kornweihe, allerdings flog sie leider sehr weit entfernt über die Schilfgürtel auf der Suche nach Nahrung.

Ein Gleitaar in der Nordschweiz!

Ein Gleitaar in der Nordschweiz!

In diesem Beitrag dreht sich alles um einen extrem seltenen Gast: Den Gleitaar (Elanus caeruleus). Normalerweise kommen diese gut turmfalkengrossen Greifvögel mit dem unverkennbaren Aussehen auf dem europäischen Kontinent nur in Spanien und Portugal vor, wo sie aus Afrika eingewandert sind. Ab und zu verirrt sich aber ein Exemplar und ist dann als sogenannter Irrgast oder Irrläufer für wenige Tage auch in Mitteleuropa zu beobachten.
Anfangs Dezember hatte ich das seltene Glück, diesen wunderschönen Vogel in der Nordschweiz beobachten zu können. Leider war das Wetter mit dem seit Tagen vorherrschenden dichten Hochnebel zum Fotografieren alles andere als ideal: Das wenige vorhandene Licht reichte nicht aus, die typische rubinrote Augenfarbe des Gleitaars abzubilden. Trotzdem freute ich mich riesig – und mit den Fotos vom attackierenden Turmfalken gelangen mir trotz der schwierigen Lichtverhältnisse einige ansprechende Actionbilder.

Fotokalender 2021 – Vögel in freier Natur

Fotokalender 2021 – Vögel in freier Natur

Traditionell bringt der Herbst nicht nur kürzere Tage und Nebel, sondern auch mindestens einen neuen triviart-Fotokalender. Dieses Jahr dreht sich alles um einheimische Vögel, aufgenommen in freier Wildbahn an verschiedenen Orten in der Nordschweiz. 
Da es mir ziemlich schwer fiel, nur 13 Topbilder für einen einzigen Kalender auszuwählen, habe ich mich entschlossen, auch dieses Jahr wieder zwei verschiedene Kalender anzubieten – beide zum Thema einheimische Vögel.
Neu können beide Kalender zusammen auch als Set bestellt werden – mit einer Preisreduktion von CHF 10.00!
Die Kalender sind wie bisher mit Spiralbindung und transparentem Schutzblatt ausgestattet und als hochwertiger Digitaldruck auf festes, seidenmattes Papier im Format A3 gedruckt.

Auch dieses Jahr biete ich meine Kalender ohne Preisanpassung zum unveränderten Hammerpreis von nur CHF 39.90 (plus Porto+Versand) an! Für etwas mehr als 3 Franken pro Monat bereiten Sie somit sich oder jemand anderem ein ganzes Jahr lang Freude – und das Titelbild ist dabei noch nicht einmal eingerechnet!
Bestellen können Sie die triviART Fotokalender 2021 hier bequem online.

Fotokalender „Vögel in freier Natur I“ im Format A3.
Für eine grössere Vorschau aller Fotos bitte aufs Bild klicken.


Fotokalender „Vögel in freier Natur II“ im Format A3.

Für eine grössere Vorschau aller Fotos bitte aufs Bild klicken.


Bestellen Sie die triviART Fotokalender 2021 hier bequem online.


 

Streifzüge

Streifzüge

Auf meinen Fotostreifzügen bin ich nicht immer erfolgreich, was die Ausbeute an besonderen oder einfach schönen Bildern betrifft. Es ist auch mit einer zeitgemässen Fotoausrüstung nicht ganz so einfach, DAS spektakuläre Bild zu schiessen. Dies trifft insbesondere für die Wildlife-Tierfotografie zu. Man kann zwar abschätzen, wo und wann welche Tiere zu sehen sein könnten, fernsteuern oder gar herbeizaubern kann man sie aber (glücklicherweise) nicht, und oft kommt dann doch alles ganz anders als gedacht… Umso befriedigender ist es, wenn man schliesslich doch mit dem einen oder anderen tollen Bild nach Hause kommt.

Die Bildergalerie zeigt eine Auswahl von Fotos aus verschiedenen Streifzügen.

Auf Fototour im  Zoo Zürich

Auf Fototour im Zoo Zürich

Tierfotografie im Zoo oder Tierpark ist zwar erheblich einfacher als in freier Natur, da die Tiere wesentlich weniger scheu sind und man davon ausgehen kann, dass man sie auch tatsächlich antrifft. Trotzdem kommt es auch hier drauf an, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und den speziellen Moment abzuwarten, der aus einem einfachen Schnappschuss ein besonderes Bild macht. Und wie in freier Wildbahn gelingt dies auch im Zoo längst nicht immer…

Komet Neowise

Komet Neowise

Im Jahr 1997 konnte man hierzulande mit „Hale-Bopp“ letztmals einen wirklich beeindruckenden Kometen von blossem Auge beobachten. Nun bietet der Komet „Neowise“ ein ähnlich grandioses Spektaktel. Zwar ist er nicht so hell und die Ausdehnung und Leuchtkraft des Schweifs längst nicht so ausgeprägt wie bei erstgenanntem, trotzdem lohnt es sich sehr, diesem Himmelskörper aus den Tiefen des Alls seine Aufmerksamkeit zu widmen. Einen Kometen von blossem Auge zu sehen ist ein wirklich seltenes Ereignis und Neowise wird niemand von uns wieder zu Gesicht bekommen: Berechnungen zufolge wird er erst wieder ums Jahr 8845 in das Innere des Sonnensystems vordringen…

Komet Neowise am Abend des 12. Juli 2020 über Schloss Lenzburg. Zeitrafferfilm.

Leuchtende Nachtwolken (NLC) am frühen Morgen des 8. Juli 2020, aufgenommen mit Teleobjektiv im Aargau. Der kurze Zeitrafferfilm zeigt einen Ausschnitt aus einem aussergewöhnlich grossen Display.