Totale Mondfinsternis vom 27. Juli 2018

Totale Mondfinsternis vom 27. Juli 2018

Ein Zeitrafferfilm der totalen Mondfinsternis vom 27. Juli 2018 hinter dem alten Landessender Beromünster. Es war mit 103 Minuten Dauer die längste Mondfinsternis dieses Jahrhunderts, da der Mond sich zur Zeit der Finsternis gerade am erdfernsten Punkt seiner Bahn befand und zudem praktisch durch die Mitte des Kernschattens der Erde wanderte. Schon beim Aufgehen war er teilweise verfinstert, was bedingt durch die lange sommerliche Dämmerung dazu führte, dass er zwischenzeitlich kaum noch sichtbar war.
Als ob diese Finsternis nicht schon spektakulär genug wäre, zeigte sich als Zugabe der Mars besonders hell – dies zum einen, weil er sich gerade in Opposition zur Sonne und zudem in Erdnähe befand, zum andern, weil das schwache Licht des blutroten Mondes den Mars nicht übertönte.
Im Zeitrafferfilm kann man um 0:45 rechts unterhalb des Mondes den Mars aufgehen sehen.

Schloss Hallwyl (Drohnenvideo)

Schloss Hallwyl (Drohnenvideo)

Das Wasserschloss Hallwyl in der Nähe des Hallwilersees (Kanton Aargau) gilt als eines der schönsten Schlösser in der Schweiz – zu Recht, wie dieses Video zeigt. Da die Bäume anfangs April noch unbelaubt sind, kann der ehrwürdige mittelalterliche Gebäudekomplex, der von der Südwestseite von einem kleinen Wäldchen umgeben ist, sehr gut im Gesamtkontext gesehen werden.

Dallol, Danakil-Depression (Äthiopien)

Dallol, Danakil-Depression (Äthiopien)

Der farbigste Ort der Welt – aber auch der heisseste! Bei Temperaturen von rund 50° C bestieg ich im Oktober 2017 den Dallol in der Danakil-Depression in Äthiopien. Dieser extrem aussergewöhnliche Vulkan, der nur etwa 30 m aus der 120 m unter Meereshöhe gelegenen Salzebene hervorragt, aktiviert eine Vielzahl von heissen Quellen. Beim Aufsteigen des durch das Magma kochend heissen Wassers durch über 1000 m dicke Salz- und Anhydritschichten werden verschiedenste Mineralien und Schwefelverbindungen gelöst, die sich an der Oberfläche in den unglaublichsten Farben ablagern.
Die Farbenpracht war atemberaubend – ebenso die ätzenden Schwefeldämpfe, welche ständig aus dem Boden austraten. Hornitos blubberten scheinbar harmlos romantisch vor sich hin, tatsächlich spien sie jedoch pure Säure (pH-Wert 0), welche sich in Tümpeln und Seen sammelte.
Nicht ohne Grund bedeutet Dallol „Ort der Auflösung“ oder „Ort ohne Wiederkehr“ – tatsächlich sind schon einige Menschen dort spurlos verschwunden…

Vulkan Erta Ale in Äthiopien

Vulkan Erta Ale in Äthiopien

Der Vulkan Erta Ale in Äthiopien mit seinem permanenten Lavasee war bei meinem Besuch im Oktober 2017 sehr aktiv und liess ständig heisse, giftige Gaswolken aufsteigen, welche das Tragen einer Gasmaske unmittelbar am Rand des Kraters unerlässlich machten.
Die Oberfläche des Lavasees lag ungewöhnlich tief – ungefähr 60 m unterhalb des Kraterrandes – so dass man die innere Struktur des Vulkanschlotes sehen konnte, sofern die dichten Dampf- und Rauchschwaden dies zuliessen. Von Zeit zu Zeit erfolgten kleine Eruptionen, welche Lavatropfen hoch hinauf schleuderten und für ein spezielles Feuerwerk sorgten.
Ein extrem eindrückliches und unglaublich faszinierendes Erlebnis!

Baldeggersee by night

Baldeggersee by night

Im Rahmen eines Timelapse-Controller-Tests habe ich in einer warmen Julinacht ein paar Stunden am Baldeggersee verbracht. Entstanden sind viele Bilder mit prachtvollem Sternenhimmel inklusive Milchstrasse und ein kurzer Zeitrafferfilm.

Böenfront

Böenfront

Spektakuläre Himmelsshow: Die Böenfront eines kleinen Gewitters vor dem Sonnenuntergang.
Fotografiert im Aargau in der Nähe des Hallwilersees.